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Preyen-Barfen war gestern

Preyen - Barfen war gestern

(Prey = Beute, also Fütterung ganzer Beutetiere)

 

Als ich das erste Mal darüber gelesen habe, glaubte ich an einen Scherz von Leuten, die sich übers Barfen in ironischer Weise lustig machen wollen. Zunächst musste ich wirklich amüsiert schmunzeln. Warum orientiere man sich beim Barfen denn nur an einem Beutetier (bzw. der Nährstoffzusammensetzung) und füttere nicht sofort ein ganzes Tier? Schließlich brauche man sich so über richtige Nährstoffzusammensetzung des Futters, wo ja beim Barfen die größten Fehler passieren können, keinerlei Gedanken machen. Und bei Katzen gilt ja auch: ganze Maus ist das optimale Futter in der richtigen Zusammensetzung. Und die werden ja sogar als Frostfutter angeboten.

Nein, es gibt sie wirklich, die Prey-Methode und bald lassen wir dann unsere Hunde wieder über die Felder und durch die Wälder jagen. Denn nur so leben sie wirklich natürlich und nur so können sie gleichzeitig ihren unterdrückten oder gar rausgezüchteten Jagd- und Beutetrieb wieder ausleben. Zurück zu den Urinstinkten also. Großpudel erfreuen sich dann an erlegten Kaninchen oder Hasen. Vielleicht auch mal Fasan oder Rebhuhn gefällig, oder gar ein im Gras liegendes, frisch geborenes Rehkitz? Toypudel müssten sich allerdings mit Mäusen oder Küken begnügen, allenfalls fällt mal ein Kaninchenjunges ab, die sind ja Nesthocker und leichter zu erbeuten. Aber vielleicht ist diese Methode ja auch eher etwas für Liebhaber von Rassen, die ohnehin näher zum Urvater Wolf stehen und nicht gerade für Pudelbegeisterte. So manch einer meint ja ohnehin, Pudel sind keine richtigen Hunde.

Tut mit leid, aber bei folgender Vorstellung sträuben sich mir alle Körperhaare: Ich sehe meinen  Hunden gönnerhaft dabei zu. wie sie genüsslich ein Kaninchenjunges zernagen. Vielleicht vom Züchter nebenan, täglich frisch, Blutbad eingeschlossen! Denn wohlgemerkt: Das Beutetier wird mit Haut, Fell, und Füßen komplett verfüttert, natürlich unausgeblutet, sonst gehen ja wichtige Nährstoffe verloren.

Nein, das geht mit entschieden zu weit!

 

Mein Fazit: Ich bleibe beim Barfen, füttere aber auch regelmäßig hochwertiges Dosenfutter, welches meine Hunde (nach diversen Sortentestungen) gut vertragen.  Auf  Reisen, weil es mal schnell gehen soll oder einfach nur um Abwechslung bei den Fleischsorten und in der Zusammensetzung zu schaffen.

 

 

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